Darmkrebsvorsorge


Ab dem 50. Lebensjahr ist die Früherkennungsuntersuchung auf Darmkrebs einmal pro Kalenderjahr möglich. Sie erfolgt als Testuntersuchung auf unsichtbares ("okkultes") Blut im Stuhl.
Ab dem 55. Lebensjahr ist eine Vorsorge-Darmspiegelung ("Koloskopie") zwei Mal im Abstand von 10 Jahren Leistungsgegenstand der gesetzlichen und privaten Krankenkassen.

Grundsätzlich erfasst die Stuhluntersuchung auf okkultes Blut nichts Anderes als eben Blut, und das Testverfahren ist darüberhinaus störanfällig.
Ein negatives Testergebnis ("kein Blut") kann also keineswegs die Gewissheit geben, dass alles in Ordnung ist. Es können Polypen mit Krebsvorstufen oder schon ein manifestes Dickdarmkarzinom vorliegen, ohne dass der Test dies anzeigt.
Andererseits bedeutet ein positives Testergebnis ("Blut im Stuhl") nicht automatisch das Vorhandensein eines Darmkrebsbefundes.

Deshalb empfehlen wir, damit Sie völlige Gewissheit und Sicherheit erhalten, IMMER die Durchführung einer Koloskopie.
In der Hand eines geübten Untersuchers ist sie "schneller durchgeführt als darüber nachgedacht".

Eine ausführliche Beratung erhalten Sie in unserer Sprechstunde, verbunden mit einer Empfehlung, wo Sie die Untersuchung durchführen lassen können.

Weitere Informationen können Sie auch folgendem Link der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entnehmen:
http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Pressemitteilungen/2014/2014_01/140321_ Gemeinsame_PM_Darmkrebsfrueherkennung.pdf